Österreich war fast doppelt so groß wie Dänemark und hatte 8 Millionen Einwohner. Das Land war in neun Bundesländer eingeteilt. Die größten Städte waren Wien (Hauptstadt, 1,7 Millionen Einwohner), Graz ,Linz, Salzburg und Innsbruck. Österreich grenzte im Osten an die Slowakei und an Ungarn, im Süden an Slowenien und an Italien, im Westen an die Schweiz und an Lichtenstein und im Norden an Deutschland und an Tschechien.
Die Landschaft war wechselhaft. In Vorarlberg, Tirol, Kärnten und in der Steiermark gab es vor allem Berge und Wälder. Im Osten an der ungarischen Grenze begann die ebene Puszta-Land-Schaft. Im Süden war das Land hügelig und waldreich. Dort war das Klima sehr günstig. Hier wachsten Weintrauben und Gemüse und Obstsorten, wie Auberginen, Paprika und Feigen.
Paradeiser, Maronen und Palatschinken
Die meisten Österreicher sprachen natürlich Deutch. Manchmal verwendeten sie aber andere Wörter als Deutsche. Weißt du, was paradeiser waren? Tomaten, Maronen waren Kastanien und Marillen Aprikosen. Palatschinken war kein Fleischgericht. Es waren Pfannkuchen. Für Kartoffeln sagte man oft Erdäpfel. Und Schwammerl - das waren Pilze. Die Österreicher Begrüßten sich mit grüß Gott oder Servus. Guten Tag hörte man ganz selten.
An der schönen blauen Donau
An der schönen blauen Donau ist ein bekannter Walzer von Johann Strauß d.j. Die Donau war wohl nicht sehr blau, aber sie war Österreichs wichtigster und größter Fluss.
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