Über 55% der Schüler und Schülerinnen machen ihre Hausaufgaben nie oder nur selten. Damit die Hausaufgaben nicht mehr vergessen werden, haben manche Schulen jetzt eine Hausaufgabenhilfe.
Es ist 14:25. Mirko kommt müde, hungrig und demotiviert von der Schule nach Hause. Er wollte eigentlich, nach dem Mittagessen, mit seinem Kumpel Christoffer am Rechner spielen, aber bevor er dies macht, erledigt er erst seine Hausaufgaben. Doch nicht jeder Schüler oder jede Schülerin ist so anständig und verantwortungsvoll wie Mirko.
Viele Schüler und Schülerinnen machen keine Hausaufgaben. Laut einer Umfrage machen 20% der Schüler und Schülerinnen nie ihre Hausaufgaben und über ein Drittel machen ihre Hausaufgaben nur selten. Auf Gymnasien machen ungefähr 71% die Hausaufgaben immer oder regelmäßig, auf Realschulen machen nur knapp 47% die Hausaufgaben immer oder regelmäßig und auf Hauptschulen macht nur jeder vierte seine Hausaufgaben. Die Schüler und Schülerinnen sagen sie hätten keine Lust oder Zeit für ihre Hausaufgaben, weil sie auch andere Sachen machen und ein bisschen Freizeit brauchen, außerdem sind manche Hausaufgaben unnötig, weil man den Lehrstoff nie brauchen wird. “Ich gebe meinen Schülern und Schülerinnen immer genug Zeit für die Hausaufgaben”, sagt Lehrer Christian Heidendorf, ”Deshalb ist es auch blöd, wenn jemand die Hausaufgaben nicht macht.”
“Wenn man die Hausaufgaben vergisst ist das immer blöd, dass zu zugeben. Außerdem macht das einen nur noch mehr Stress, weil man die vergessenen Hausaufgaben nachholen muss.”, sagt Schüler Mirko Langenstein. “Ich denke es ist nicht sehr schlimm, wenn man einmal Hausaufgaben vergisst, aber wenn das öfter passiert, dann kommt man vielleicht nicht mehr mit im Unterricht. Wenn ein größerer Teil die Hausaufgaben vergisst, kann man manchmal auch nicht mehr weiterarbeiteten und muss das Ganze noch mal wiederholen.”, meint Lehrer Christian Heidendorf.
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