Ein Vogel, der über das Gebäude fliegt. Frei. Frei von allen Sorgen. Frei von allen Verantwortlichkeiten. Ungestört von allem. Wie ein Regentropfen, der vom Himmel fällt. Nur aufhören, wenn es will. Nun… Regentropfen können nicht von selbst aufhören. Hm.
Ich stehe auf. Es tut weh, sich zu lange niederzulassen. Ich beginne wieder zu gehen. Ein Insekt fliegt an mir vorbei. Es hat fast mein Auge getroffen. Ich konnte nicht sehen, was es war. Sogar aus der Nähe konnte ich nicht erkennen, wie nah es flog. Ist das wichtig? Nein, eigentlich nicht. Für mich jedenfalls nicht. Sie sehen sowieso alle gleich aus.
Ich komme zu einer kleinen Brücke über einen kleinen Fluss. Ich schaue von dort hinunter. Sie wird von Seerosen. Die Blumen blühen beinahe. Auf einem von ihnen ist ein Frosch. Einfach nur dasitzen. Ohne jeglichen Anlass zur Sorge. Keine Schule oder Arbeit, an die man denken müsste. Das Wasser ist zu dunkel, um unter den Seerosen etwas zu sehen. Alles, was man sieht, ist das hohe Gras, das von der Strömung geschoben wird. All die kleinen Blasen, die herumgeschoben werden, sind chaotisch und doch ruhig.
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