“Eine Wespe! Auf meinem Teller. Der will ich…!”, brach es aus Sohn heraus. “Halt, mein Sohn. Nicht mit der Serviette!” “Warum denn nicht? Die slag ich tot”, fragte Sohn impört. “Eine Wespe ist auch ein Lebewesen, wie du und ich”, erklärte Vater geduldig, “Andere Lebewesen brauchen auch Nahrung um zu überleben. Findest du nicht, dass es ein bisschen unfair ist, dass du jeden Tag zu essen bekommst aber die arme Wespe selber Essen finden muss?” “Vielleicht.. aber nicht mein essen!”, erwiederte Sohn. Verstehend sagte Vater: “Das ist schon richtig, aber deshalb muss sie ja nicht gleich sterben. Komm wir bringen sie nach Draußen.” Zögernd kam Sohn mit zum Fenster. Draußen war es sonnig und wolkenfrei, ein perfekter Tag. Besonders viele Wespen flogen heute herum, wahrscheinlich aufgrund der vielen Menschen, die den Tag mit einem Picknick genossen.
Vater hielt den Teller aus dem Fenster, und schob die Wespe langsam von dem Teller herunter. Unfreiwillig flog die Wespe weg, “Siehst du Sohn, wenn du Tiere gut behandelst, lassen sie dich auch in frieden. So einfach ist das.” “Papa… uhm”, Sohn hatte Etwas gesehen. Vater hatte es aber angeblich nicht gehört, bevor es zuspät war. Von Vater kam ein Scherzensschrei: “Verdamte Schei… Wespe, ich hab dir doch nichts getan?! Was willst du eigentlich von mir!” Nicht wissend was zu tun, stand Sohn einfach nur da und guckte verdutzt zu. Vater versuchte die Wespe von ihm zu schütteln, dies geling ihm aber nicht besonders gut. Sohn versuchte ihm zu helfen: “Papa hör auf nach der Wespe zu schlagen, Frau Lange hat gesagt, dass die Wespen dadurch nur noch wütender werden“. Die Wespe war aber wieder zum Essen geflogen, sie landete dieses Mal auf Vaters Teller. Dass sie das Tat ergab aber keinen Sin, da sein Teller schon lehr war. Es war fast als wollte die Wespe, Vater absichtlich wütend machen.
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