Ein Zusammenstoß zwischen der deutschen und der türkischen Kultur.
Der Film nimmt seinen Anfang auf einem Baugelände irgendwo in Berlin. Die Hauptperson, ein türkisch aussehender Mann, der nichtsdestotrotz Deutscher ist, ist die erste Person, die wir kennenlernen. Er ist deutlich in die Frau seines türkischen Kollegs verliebt geworden und hat sie übereifrig fotografiert. Er verfolgt sie obendrein, wenn sie das Baugelände verließ, in dem Versuch, mehr Bilder zu nehmen. Sie hat ihn möglicherweise entdeckt, aber lässt sich dabei nicht anmerken. ( Dann könnte man den Film tatsächlich hier beenden, aber das wäre doch schade gewesen) Hätte er bloß nicht die Bilder auf ihrem gemeinsamen Arbeitsplatz aufgehängt, dann hätte er sich vermutlich nicht in fahrlässige Tötung zuschulden gekommen lassen, da der Mann der Frau in dem Fall nicht die Bilder gefunden hätte, aber das blieb nun einmal so. Nach dem Unfall verlaufen drei Monate, ehe der eigentliche Handlungsablauf beginnt. Der Deutsche ist deutlich wegen des Unfalls sehr schuldbeladen, und braucht die Vergebung der türkischen Frau, um sich selbst zu verzeihen, deswegen sucht er sie zu wiederholten Malen auf, um sie zu erklären, dass es ein Unfall war, und dass es ihm aufrichtig leid tut, dass seine Einmischung so unangenehme Folgen hatte. Er bekommt nie die gewünschte Vergebung, aber man empfindet dennoch, dass er eine Verständigung mit ihr erzielt. Unglücklicherweise ist die Familie der Frau nicht so verständnisvoll. Sie will ihn totschlagen, sobald die Möglichkeit für sie besteht, und so tut sie eines Tages. Er muss Hals über Kopf flüchten, um mit dem Leben davonzukommen aber auf alle denkbare Stellen, wo er sich verstecken könnte, hat er ihre Wohnung gewählt. Es gelingt ihm doch, sich einer einzeln Nacht verborgen zu halten, ehe sie ihn gewahr wurden. Und wäre es nicht für das frauliche Oberhaupt der Familie, nämlich die Oma, dann wäre er sicher tot, weil sie die Schwäger in Allahs Namen verbietet ihm etwas zuleide zu tun, solange er sich in der Wohnung befindet. Und obwohl sie auf, ihn zu töten brennen, würden sie nie Allahs Wille trotzen, weil sie deutlich gläubigen Moslems sind. Damit wird er mit freiwilligem Zwang zurück in die Wohnung geholt. Allmählich befreundet er sich mit dem knapp so fanatischen Teil der Familie und wird also mehr ein Gast als ein Gefangener. Mit dem zweiten Sohn freundet er sich doch erst an, da er sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um ihn zu retten. Dann hat er die Abrechnung ins Gleichgewicht gebracht. Auge um Auge...Zahn um Zahn. Sie wird doch wieder aus dem Gleichgewicht gebracht, da die Schwägerin erklärt, dass sie mit dem Deutschen verreist, weil der zweite Sohn sie lange begehrt hat. Ebenfalls hegt der Sohn der Schwägerin einen ungestümen Hass gegen den Mann, der sein Vater totgeschlagen hat, und will ihn auch töten. Keiner ? von ihnen hatte doch Gluck damit. Und das „Liebespaar“ lebt glücklich zusammen bis Ende des Tages. Oder?
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