Marzahn ist ein Stadtteil in Ostberlin, wo es vielen Hochhäuser mit guten Möglichkeiten gibt. Marzahn wurde im Jahre 1983 errichtet, um den Leuten in der DDR zu helfen, weil sie großen Wohnungsmangel hatten. Zu dieser zeit lebten viele Ostberliner in Häusern mit dunklen Hinterhöfen, Außentoiletten und Ofenheizungen. Heute, zwanzig Jahre später, sind die Hochhäuser neu saniert mit Geschäften, Arztpraxen und einer Schwimmhalle ganz in der Nähe. Aber viele Leute finden es doch nicht attraktiv, weil sie man nicht laut Musik spielen darf und die Luft dort sehr schlecht und ungesund ist.
Dass ist nicht die einzige negative Sache; die wachsenden Mieten sind auch ein Problem. Bei einer Bewohnerin, Frau Böhmes, ist die Miete seit dem Jahr von 1990 mit 600 % gestiegen. Jetzt zahlt sie 300 Euro für 45 Quadratmeter.
In einem die Hochhäuser sitzt Hausmeister Joachim Strehl hinter seinem Pult in der Vorhalle mit 20 Überwachung Bildschirme. Mit diesen Überwachungskameras ist es unmöglich, das Gebäude zu betreten, ohne bemerkt zu werden, sagt Joachim. Joachims Job ist zum Beispiel sicherstellen, dass niemand zu laute Musik spielt.
Herr Bardolf, einer der Bewohner, sagt, dass wenn er mit dem Fahrstuhl fährt, die Leute grüßen. Er kennt jedenfalls schon jeden, aber die meisten Menschen im Hochhaus bleiben doch Einzelgänger, obwohl sie dicht nebeneinander wohnen.
Det er gratis at oprette en konto