Deutsch wird von etwa 100 Millionen Menschen weltweit gesprochen, wovon etwa 80 Millionen in Deutschland wohnen. Außerdem gibt es 7,5 Millionen Österreicher und etwa 4 Millionen Schweizer, die Deutsch sprechen. Endlich gibt es eine deutschsprechende Minderheit in vielen Ländern unter anderem in Dänemark. Es gibt in Nordschleswig etwa 20.000 deutschsprachige.
Die deutsche Standardsprache wird von alle in allen diesen Gebiete gestanden. Es wird normalerweise in Radio und Fernsehen gesprochen und wird auch hochdeutsch genannt. Aber es gibt großen regionalen Unterschieden innerhalb des deutschen Sprachgebiets, und zwar was Aussprache und Wortschatz betrifft. Es kann schwierig sein für einen Deutschen aus Kiel in Norddeutschland einem Österreicher aus Kärnten in dem südlichen Osterreich zu verstehen. Die Entwicklung der deutschen Schriftsprache begann nach dem Jahr 1500 in Verbindung mit Luthers Bibelübersetzung.
Die neueste Entwicklung innerhalb der deutschen Sprache ist die Rechtschreibereform, die in Kraft am 1.8.1998 trat. Die Reform ist viel diskutiert, und es dauerte vielen Jahre bevor man von den Änderungen einig wurde. Das Ziel mit der Reform war die Rechtschreibung mehr logisch zu machen zum Beispiel in Verbindung mit Fremdwörtern und in Verbindung mit dem speziellen deutschen Buchstabe ß. Die alte Rechtschreibung war gültig in einer Übergangsperiode bis 2005. Heute noch gibt es zwei Bundeskanzler, die nicht die Reform akzeptieren haben. In Bayern und Nordrhein-Westfalen halten die Schulen immer noch bei der alten Rechtschreibung fest.
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