Am „Checkpoint Charlie“ registrierten alliierte Posten ab dem 22.9.1961 die Angehörigen der amerikanischen, britischen und französischen Streitkräfte vor ihrer Fahrt nach Ost-Berlin. Ausländische Touristen konnten sich dort über den Aufenthalt in Ost-Berlin informieren.Checkpoint „Charlie“ erhielt seinen Namen nach dem Nato-Alphabet: Die Angehörigen der alliierten Streitkräfte erreichten das Berliner Zentrum über Checkpoint A (Alpha) bei Helmstedt, dem Übergang von der Bundesrepublik Deutschland in die DDR, Checkpoint B (Bravo) bei Drewitz, dem Übergang von der DDR nach West-Berlin und Checkpoint C (Charlie) an der Friedrichstraße, dem Übergang von West- nach Ost-Berlin.Wegen seiner Bestimmung zum Übergang für die Angehörigen der alliierten Streitkräfte war der Grenzkontrollpunkt Friedrichstraße im Oktober 1961 Schauplatz der so genannten Panzerkonfrontation. Als Symbol für die Auseinandersetzung zwischen den Weltmächten ist der „Checkpoint Charlie“ zum bekanntesten der innerstädtischen Grenzübergänge geworden.Heute erinnern eine Installation des Künstlers Frank Thiel und eine Tafel der Geschichtsmeile Berliner Mauer an den ehemaligen Grenzübergang. In unmittelbarer Nähe befindet sich außerdem das Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie, das in der Friedrichstraße ein Remake des ersten Wachhauses der Alliierten aufstellen ließ.Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, sollte der Zimmerstraße in östlicher Richtung bis zur Charlottenstraße folgen und dort (fern ab des Besucherrummels) den Gedenkort für Peter Fechter besuchen oder die in westlicher Richtung gelegene originale Mauer auf dem Gelände der Topographie des Terrors ansehen.
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