Vergleich der dänischen und deutschen Wohlfahrtsmodells
In Dänemark haben wir einen Wohlfahrtsstaat namens Flexicuritiy. Im Flexicuritiy-Modell ist es für Firmen einfach ihre Mitarbeiter zu feuern, aber es ist auch einfach für Firmen, ihre Mitarbeiter wieder einzustellen. Wenn Mitarbeiter gefeuert worden sind, fällt ihr Einkommen, z.B. in den USA, nicht so stark, weil wir in Dänemark ein großes, soziales Sicherheitsnetz haben. Wenn die Leute gefeuert worden sind, können sie Arbeitslosengeld bekommen. Deswegen verlieren sie nicht so viel Einkommen wie man es in den USA tun würde. Mit anderen Worten können Firmen, unter einer wirtschaftlichen Krise, die wir gerade erlebt haben, sich schnell von überflüssigen Mitarbeitern trennen.
Der deutsche Wohlfahrtsstaat ist ein bisschen anders.
In Deutschland ist es der Staat, der die Rahmen für ein Wirtschaftswachstum verschafft, aber der sich sonst nicht einmischt. Dieses Modell hat dazu geführt, dass Deutschland unter der Finanzkrise ein BNP gehabt hat, dass explosionsartig gewachsen ist.
Im Jahre 2010 wuchs das BNP von Dänemark mit 2,3 %, während das BNP von Deutschland mit 3,7 % wuchs. In der Eurozone lag der Durchschnitt bei 1,7 %.
Dies illustriert auch, wie gut das deutsche Gesellschaftsmodell in den letzten Jahren funktioniert hat.
Das Modell ist doch nicht ohne Schwächen, denn Deutschland ist sehr vom Export abhängig.
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