Wie Reinhard Mey im Text beschreibt, ist alles zerstört worden, es ist ein trostloses Leben, nichts von dem was vorher da war stand mehr. Der 2. Weltkrieg ist zu ende und hat erhebliche Spuren hinterlassen. Seine Beschreibung ist sehr lebendig und mit vielen Details. Zum Beispiel: “kein einziger Baum mehr stand“ – “Ruinen in den Himmel ragten schwarz und leergebrannt“.
Es ist Winter, Reinhard Mey ist 4 Jahre alt und läuft frierend neben seiner Mutter her. Er hat viel zu große Schuhe und einer Feldmütze an.
Es gab Trümmerfelder und “Wälder aus verglühtem Stahl“, weil der 2. Weltkrieg zu ende war – es war Nachkriegszeit.
Kehrreim 1
Der leere Bollerwagen symbolisiert große Enttäuschung. Sprich, man hat seine ganze Existenz verloren. Man besitzt nichts mehr, außer das was man noch am Leib trägt.
Strophe 2
1948 wurde die Berliner Blockade durch Streitigkeiten um die Währungsreform ausgelöst. Die sowjetische Besatzungsmacht riegelte alle Land- und Wasserwege von und nach Berlin ab und sperrte den Strom für die Westsektoren der Stadt. Westdeutsche konnten nicht mehr nach Berlin gelangen, da Schlagbäume und Straßensperren aufgestellt wurden. Berlin war gespalten, zwei selbständige deutsche Staaten existierten. Es wurde eine Luftbrücke errichtet um die Menschen im Westen mit Lebensmittel und anderen wichtigen Gütern zu versorgen.
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