Dann kamen einige hektisch Tage, wo nun auch die ganze Schule nur an den verschwundenen Michael dachte. in der Klasse war die Stimmung fast hysterisch. Es gab sogar Schüler, die jeden Nachmittag nach ihm in einem der naheliegenden Parks und Wälder Suchten. Wenn das Telefon zu Hause klingelte, hieß es nicht mehr "Hallo", nun rief man” Bist du es, Michael”? Er war es aber nie, Und allmählich mussten alle erkennen, dass es vergebens war. Die bewegten Tage, die wir jetzt Michael- Alptraum nennen, endeten jäh. Es kamen zwei Briefe aus London einen zu Herrn Müller Michaels Vater und eine für Herrn Kraus, unser Direktor, in denen Michael sich entschuldigte und erklärte, warum er auf einem Schiff arbeitete, das auf dem Weg nach Südamerika war. Er wollte aus seinem früheren Leben ausbrechen und ein neues anfangen, wo man sich nicht nur für Kleinigkeiten interessierte
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