Ausschlaggebend für die Entstehung dieser Epoche war eine zunehmende Unzufriedenheit über die damals herrschende Staatsform, den Absolutismus. Vor allem Akademiker trieben den Drang zu Freiheit und Demokratie voran.
Geleitet von Verstand, Vernunft und realitätsnaher Wahrnehmung, lernten die Menschen zu dieser Zeit, Vorgaben und Themen zu hinterfragen. Die Aufklärung hatte also eine erzieherische Funktion und verleitete dazu, über die damals herrschende Lebenssituation, Politik, Religion aber auch Wissenschaft, kritischer nachzudenken.
Typisch für die Epoche sind das Streben nach Freiheit und Vernunft sowie das Entstehen eines neuen bürgerlichen Bewusstseins. Damit einhergehend wurden bestehende Herrschaftsstrukturen hinterfragt und gestürzt, was zu grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen führte.
Kennzeichen:
Rationalismus
Verstand einsetzen
Deismus
Wissenschaftliche Erungenschaften
Themen:
Gegensatz Bürgerliche . Adelige
Historische Themen
Bürgerliche Themen
Werke:
Die Liebe (Lessing)
as Drama gilt als „die konkreteste Form der Darstellung menschlichen Verhaltens und zwischenmenschlicher Beziehungen.“[1] Ein Beispiel ist Lessings „Emilia Galotti“[2], ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen. Sein Autor ist einer der großen Repräsentan-ten der Aufklärung. In diesem Trauerspiel wird ein neuer sozialer Stand in den Blick gerückt, der sich noch nicht vollkommen entfaltet hat. Es beleuchtet das Leben einer bürgerlichen Familie, die gleichzeitig mit dem Hof verknüpft ist. Im Mittelpunkt steht Emilia, die Tochter des Offiziers Odoardo, in die sich der Prinz von Guastalla verliebt und die dieser um jeden Preis besitzen will. Emilia ist jedoch bereits verlobt und nur durch eine verhängnisvolle Intrige kann diese Hochzeit verhindert werden. Am Ende des Stückes wird Emilia von ihrem Vater getötet, um ihre Unschuld vor dem Prinzen zu schützen. Die Liebe ist somit einer der leitenden Kräfte dieses Trauerspiels.
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