Die Hauptperson dieser österreichischen Krimiserie ist Angelika Schnell, eine geschiedene Frau im besten Alter mit zwei Kindern. Sie ist Kommissarin in Wien, wo sie zu verschiedenen Morden ermittelt – deshalb der Titel, der somit auch eine doppelte Bedeutung bekommt. Zu erst einmal ist „Schnell“ ihr Nachname, aber der Titel bezieht sich auch darauf, dass sie eine gute Kommissarin ist, die ihre Fälle schnell aufklärt. Angelika hat Probleme ihre Arbeit und ihr Privatleben zu trennen, weil ihr Exmann – der Vater ihrer Kinder – der als Gerichtsmediziner arbeitet, ein enger Arbeitskollege ist. Angelika ist sehr empathisch und hat somit ein gutes Vorstellungsvermögen, was bedeutet, dass sie sich oft in die Mordopfer hineinversetzen kann, wenn sie sich an Stellen befindet, die etwas mit den Opfern oder den Taten zu tun haben. Dieses Vorstellungsvermögen findet man z.B. auch in der dänische Krimiserie „Rejseholdet“, wo der Kommissar Thomas la Cour dieselbe Eigenschaft besitzt. Diese „übernatürliche Kräfte“ geben der Serie mehr Spannung und Intensität, weil man den Täter schon sieht, aber trotzdem nicht weiß, wo er sich befindet. Man kann auch „Schnell ermittelt“ mit der dänische Polizei-Krimiserie „Anna Pihl“ vergleichen, weil die Hauptrollen der beiden Serien Privatleben und Beruf ausbalancieren. Auch Anna Pihl ist eine geschiedene, alleinerziehende Mutter, die gleichzeitig erfolgreiche Polizistin ist.
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