Pinneberg ist ein junger Mann, der in der Zeit um 1930 in Berlin mit seiner Frau Lämmchen wohnt. Sie haben einen Sohn, den sie Den Murkel nennen. Pinneberg hat einen Job in einem Warenhaus gehabt, aber er war eine unsichere Anstellung. Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland groß und eines Tages betrifft sie Pinneberg. Er hat nicht genug verkauft und gehört jetzt den vielen Menschen ohne Arbeit an. Nachdem er seine Arbeit verloren hat, findet die kleine Familie mit Hilfe von Freunden einen Schrebergarten, wo sie wohnen können. Lämmchen ist immer optimistisch und findet, dass es ihnen gut geht, wenn sie nur beisammen sind.
Pinneberg hat jetzt das Symbol dem Mittelstand, dem Stehkragen, weggeschmissen – sonst wäre er kein richtiger Proletarier. Hier sehen wir ihn mitten in Berlin, wo man nach Demonstrationen viel Polizei auf der Straße. Man bemerkt auch andere Veränderungen in der Stadt, die in dieser Zeit vom Unterschied immer mehr zwischen den Reichen und den Armen geprägt wird.
Pinneberg
Pinneberg ist ein armer Mann, der in der Stadt Berlin spazieren geht. Es gibt viele Mädchen in der Friederichstraße, die sich prostituieren. Viele von ihnen sind Frauen von Arbeitslosen und brauchen einen Groschen zu verdienen.
Es fällt ihm plötzlich ein, dass er vergessen hat, seinem Kind, dem Murkel, die Butter und die Bananen zu kaufen. Er ist niedergeschlagen, weil die Läden jetzt geschlossen sind, aber plötzlich sieht er eine Delikatessenhandlung. Er drückt seine Nase gegen das Fenster und versucht zu sehen, ob sie haben, was er braucht.
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