In seinem bekanntem Roman ”Kleiner Mann - was nun?” schildert Hans Fallada im Jahr 1930 herum über Arbeitslosigkeit und Depressionen. Seine Hauptperson, Pinneberg, ist am Anfang des Romans nicht arbeitslos. Er hat gerade in Berlin in einem großen Lagerhause seinen ersten Job bekommen. Trotzdem denkt er, dass er die Arbeitslosen und ihre trostlose Situation versteht. Er freut sich über seine neue Stellung, aber er hat auch Angst vor der Zukunft, und ihren Problemen. Seine Frau, Lämmchen, ist nämlich Schwanger und sein Gehalt reicht vielleicht noch nicht für die drei.
Pinneberg verdient 200 Mark im Monat und in ihrer kleinen Wohnung zählt Lämmchen jeden Tag ihr Geld. Sie holt dann immer eine große Vase aus ihrem Schrank und schüttelt ihren Inhalt bestehend aus Münzen und Scheinen und zählt diese auf dem Esstisch. Sie haben nicht viel Geld, aber Lämmchen ist nicht verzweifelt. Sie stellt die Vase zurück auf ihren Platz und wartet auf ihren Mann. Vielleicht hat er endlich seine erste Lohnaufbesserung bekommen.
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