Ernst Hiemer: Herr Doktor! Lassen Sie mich bitte in Ruhe (1938)
1.Woher stammt der Text? Der Text sowie die dazugehörige Illustration stammen aus dem Kinderbuch „Der Giftpilz“ Der Text ist von Ernst Hiemer geschrieben. Er ist ein antisemitischer Schriftsteller. Es ist im Jahr 1938 geschrieben. Es ist ein 3. Person Erzähler. 2. Erkläre den Titel des Kinderbuches! Es ist ein Schwamm ein giftiger Schwamm 3. Was erwartet man vom Inhalt des Textes? Der Text handelt um den Giftpilz und Jude und etwas mit gefährlich. 4. Schreibt ein kurzes Resümee des Textes. Es ist ein Propaganda Text und es ist kann gesehen werden aber die Mutter Haltung bleiben modebewusst. General Haltung; Alle sollten sich schämen.
Der Text hat als Hauptthema Jugend in der Hitlerzeit. Der Text hat eine Mutter, Inge und Doktor Bernstein. Der Text handelt von einem Mädchen, das Inge heißt. In dem Text erzählt Inge, dass sie den Doktor Bernstein sehr gut kennt. Inge will nicht ungehorsam sein. Sie sitzt im Wartezimmer des Judenarztes.5. Erkläre, welche Einstellung Inge zu Juden hat – und woher sie diese Einstellung hat? “Mutter, du kannst viel sagen, aber den BDM darfst 25 du nicht beleidigen. Und eines mußt du dir merken: Wir BDM-Mädels wissen in der Judenfrage besser Bescheid als so manche unserer Eltern. Unsere Mädelschaft Führerin hält fast jede Woche einen kurzen Vortrag über die Juden. Erst letzthin hat sie gesagt: Ein Deutscher darf 30 nicht zum Judenarzt gehen! Und ein deutsches Mädchen erst recht nicht! Denn die Juden wollen ja nur das deutsche Volk verderben.“ Seite 59, Ziel 24–32 “Aber er ist Jude! Und die Juden sind unsere Todfeinde!« Antwortete Inge.“ Seite 60, Ziel 10–11 6. 6. Welche Rolle hat die Mutter am Anfang – und am Ende des Textes?Wer behält das letzte Wort? – und warum? Wie reagiert die Mutter, als Inge nach Hause kommt? (Zeile 18-33) Inge wollte nicht ungehorsam sein und ging. Ging hinüber zum Judenarzt Doktor Bernstein! Inge sitzt im Vorzimmer des Judenarztes. Sie muß lange warten. Sie blättert in den Zeitschriften, die auf dem Tisch liegen. Aber sie ist viel zu unruhig, als dass das sie nur einige Sätze lesen könnte. Immer wieder muß sie an das Gespräch mit der Mutter denken. Und immer wieder kommen ihr die Warnungen ihrer BDM-Mädel- Geschäftsführerin in den Sinn: »Ein Deutscher darf nicht zum Judenarzt gehen! Und ein deutsches Mädel erst recht nicht! So manches Mädchen, das beim Judenarzt Heilung suchte, fand dort Siechtum und Schande!« Als Inge das Wartezimmer betreten hatte, hatte sie ein sonderbares Erlebnis gehabt. Aus dem Sprechzimmer des Arztes klang ein Weinen.
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