Berlin wurde 28 Jahre lang von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt.
Für einige viel Beton mit Graffiti, für andere das Symbol des Kalten Krieges.
Für diejenigen, die in der Stadt lebten, Entzug der Bewegungsfreiheit und Kontakt mit Freunden und Familie auf der anderen Seite der Mauer.
Zwei getrennte Städte, Gemeinden und Bevölkerungsgruppen, die sich unterschiedlich entwickelten.
Berlin teilte das Schicksal des übrigen Deutschlands, das durch eine 1378 km lange Grenze zweigeteilt war. Die Grenze um Westberlin betrug 167 km.
Einerseits Westdeutschland, das sich nach dem Wiederaufbau nach dem Krieg in kapitalistischer Richtung entwickelte.
Auf der anderen Seite Ostdeutschland, das sich mit einem kommunistischen Einparteiensystem zu einer Diktatur entwickelte.
Historischer Hintergrund
Um den Hintergrund zu verstehen, brauchen wir etwas zurück in die Geschichte.
Der Konflikt, der zum Bau der Mauer führte, geht auf das Ende des Zweiten Weltkriegs zurück.
Tatsächlich wurde bereits 1943 eine Einigung über die Aufteilung Deutschlands zwischen England, Frankreich und den Vereinigten Staaten erzielt.
1944 wurde auf der Konferenz von Jalta und anschließend in London zwischen England,
der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten formell vereinbart, Deutschland und Berlin zu teilen.
Beide sollten nach einer Niederlage von Nazideutschland von den Siegermächten kontrolliert werden.
Bei der Befreiung Berlins 1945 kamen die Sowjets erstmals nach Berlin.
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