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Fausts duale personlighed i Goethes tragedie

  • Tysk
  • 2.g el. lign.
  • Afleveret til 10
  • 3 sider PDF

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Fausts duale personlighed i Goethes tragedie er en tysk-opgave til 2.g el. lign., afleveret til karakteren 10. Fylder 3 sider (902 ord, ca. 4 min. læsning) og blev publiceret 3. december 2019.

Denne opgave analyserer Fausts komplekse personlighed i Johann Wolfgang Goethes tragedie 'Faust'. Den undersøger den duale spaltning mellem guddommelige og mefistofeliske karaktertræk, som definerer Fausts beslutninger og handlinger. Opgaven bruger tekstcitater til at understøtte hypotesen om Fausts indre konflikt og hans stræben efter udvikling.

Redaktørens vurdering
10 Fortrinlig
Solid analyse af Fausts duale personlighed i Goethes tragedie, understøttet af tekstcitater og en klar argumentation. Værdifuld for andre elever.
Struktur
10
Faglig dybde
10
Kilder
10
Fuldstændighed
10
  • faust
  • goethe
  • guddommelig
  • litteraturanalyse
  • mefistofelisk
  • menneskelighed
  • personlighedsspaltning
  • stræben
  • tragedie

Der Charakter Faust in der gleichnamigen Tragödie von Johann Wolfgang Goethe, veröffentlicht im Jahre 1808, hat eine auffallend komplexe Persönlichkeit. Jene definiert sich zentral aus den Entscheidungen und Taten von Faust im Laufe der Tragödie. Diese entwickeln sich aus seinen unterschiedlichen Charakterzügen.

Betrachtet man die charakterlichen Eigenarten aus psychologischer Sicht, lässt sich annehmen das Faust eine dual gespaltene Persönlichkeit hat. Die Entscheidungen und Taten von Faust spiegeln göttliche oder mephistophelische Charakterzüge wider. Dies leitet zur Hypothese, dass die Persönlichkeit von Faust dual gespalten ist in eine göttliche und mephistophelische Seite.

Wie sich diese Seiten darstellen, wird dem Leser bereits vor dem ersten Treffen mit Faust gezeigt. Im Prolog offenbaren Gott und Mephistopheles ihre Charakterzüge. Gott sieht sich als „übermenschlich“. Er hat bereits geschafft, was seine Schöpfung, der Mensch erst noch schaffen soll. Er ist allwissend und stellt die letzte Form der Entwicklung dar. Das Streben, diese Entwicklung zu erreichen, wünscht er sich für die Menschen. Zudem ist Gott transzendental. Dies bedeutet, nicht erreichbar für den Menschen zu sein. Er steht für das moralische Gute und für die Überwindung der niederen, tierischen Triebe.

Mephistopheles dagegen verneint das ideal Bild, das Gott von den Menschen hat, und kritisiert diese. Mephistopheles ist eine zerstörerische Persönlichkeit, die dem Streben der Menschen ein Ende bereiten möchte. Dies will er erreichen, indem er die Menschen verführt und zu triebgesteuerten Wesen macht, gemäß seinem eigenen Wesen.

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