Ursache für die Französische Revolution war die Ständegesellschaft. Die Mehrheit der Bevölkerung war mit ihrem Stand unzufrieden. Außerdem fand es der Adel nicht gut, dass sich die reicheren Bauern den Amtsadel kaufen konnten, während der Hochadel den Titel erben musste. Die Bauern durften trotzdem nicht jagen, Waffen/Schwerte tragen oder besitzen und mussten hohe Steuern bezahlen, davon:
- Kopfsteuern ( je größer die Familie, desto größer die Kopfsteuer)
- Grundsteuer: Die direkte Steuer für Salz und die indirekte Steuer für Tabak, Gewürze, etc.
- 1/10 Abgaben gingen außerdem noch an die Kirche
- Sie mussten dazu noch Frondienste leisten und für Mühlen, Backöfen, etc. bezahlen
Der 3. Stand war frustriert, da kein anderer Stand so hohe Steuern bezahlen musste. Darüber hinaus hatten sie in der Politik keine Rechte.
„Gegensatz der Stände“:
Vor der Französischen Revolution war die Gesellschaft in drei Stände aufgeteilt. Der erste Stand war der Klerus (Pfarrer, Äbte, Bischöfe etc.), der zweite war der Adel und der dritte das übrige Volk. Erster und zweiter Stand waren von jeglichen Steuern befreit, der dritte Stand hingegen, der über 95% der Gesamtbevölkerung ausmachte, trug alleine die Steuerlast. Doch war es beispielsweise nur dem zweiten Stand vorbehalten, Offiziersränge im Heer zu erreichen, und nur er besaß das Jagdrecht. Dabei bestand der dritte Stand nicht nur aus Bauern, Handwerkern und Tagelöhnern, sondern auch aus reichen Bankiers und Manufakturbesitzern, welche meist um einiges wohlhabender waren als so mancher Adeliger, aber auf Grund ihrer Geburt nie die gleiche gesellschaftliche Position bekleiden konnten. Außerdem ging es dem niederen Volk vor der Revolution sehr schlecht, nicht nur die immense Steuerlast, sondern auch die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten, machten ihm sehr zu schaffen.
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