Der Schluss der Kurzgeschichte ist meist offen und endet oft mit einer überraschenden Wendung.
Es gibt selten Zeitsprünge, die erzählte Zeit ist chronologisch.
Es sind meist wenige Hauptpersonen, über deren Charakter wir wenig erfahren.
Die Handlung ist sehr knapp und beschreibt häufig Themen aus dem Alltag.
Erklärende Ausführungen bleiben oftmals aus daher muss sich der Leser das „Drumherum“ selbst erschließen.
Orte und Schauplätze sind häufig nicht benannt.
Biografie über Wolfgang Borchert
Geboren am 20. Mai 1921 in Hamburg.
Gestorben am 20. November 1947 in Basel.
Wolfgang Borchert war ein deutscher Schriftsteller.
Seine Kurzgeschichten, Gedichte und Theaterstücke machten Borchert nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der bekanntesten Autoren der Trümmerliteratur.
Seinen größten Erfolg hatte er mit der Theateruraufführung von Draußen vor der Tür am 21. November 1947, einen Tag nach seinem Tod.
Perspektive
Die Perspektive, die Borchert wählt, ist auktorial.
Man merkt das daran, dass der Erzähler zwischen den Gedanken der beiden Hauptpersonen hin- und herspringt: Anfangs sehen wir die Szenerie aus der Sicht der Frau: "Sie überlegte, warum sie aufgewacht war." In der Küche erlebt man das Geschehen aber plötzlich auch aus dem Blickwinkel des Mannes: "Sie sieht doch schon alt aus, dachte er..."
Zusammenfassung meiner Kurzgeschichte
Sie entstand im Jahr 1946 und wurde erstmals am 13. November 1946 in der Hamburger Freien Presse veröffentlicht.
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