Eines Tages hat die Erzählerin, Gabriele G., einen Anruf von einem kleinen fremden Mädchen bekommen. Dieses kleine Mädchen heisst Katharina, ist sechs Jahre alt und hat Scharlach. Es war falsch Verbunden, aber drei Stunden später bekommt sie wieder einen Anruf von ihr. Gabriele weiss nicht warum Katharina ihr angerufen hat, und deshalb ist sie ein bisschen ungeduldig, aber Katharina fängt zu sprechen an. Sie erzählt, dass es Gespenster unter ihrem Bett gibt, und dass sie Angst hat, weil sie allein zu Hause ist. Gabriele findet es natürlich verantwortungslos und unbedacht von der Mutter, ein kleines Mädchen allein zu lassen, besonders wenn sie krank ist. Sie weiss nicht was zu tun, sie will eigentlich nicht lange mit Katharina sprechen, aber vielleicht hat sie Mitleid mit ihr, und deshalb fängt sie mit einzelnen Fragen an, „Ich frage ein wenig teilnahmsvoller…“. Sie wird neugierig, und will gern wissen, wo die Mutter ist. Jetzt ist Katharina nicht mehr trist und ängstlich, weil sie nicht mehr allein ist, sie hat Gabriele und das ist sehr beruhigen. Die Mutter hat im Augenblick nicht viel Zeit für sie, weil sie ins Krankenhaus um dem Vater, der vor einziger Zeit einen Unfall hatte, zu besuchen ist. Katharina erzählt eifrig was mit dem Vater passiert ist, weil sie aus Altersgründen den Ernst in dieser Situation nicht versteht.
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